Caputh
„Komm nach Caputh und pfeife auf die Welt.“
(Albert Einstein)
Caputh ist ein malerisches Dorf in Brandenburg, das besonders für sein historisches Schloss und seine idyllische Lage am Schwielowsee bekannt ist. Albert Einstein verbrachte hier in den 1930er Jahren seine Sommer und ließ sich ein Sommerhaus bauen, das heute als Museum besichtigt werden kann. Besucher genießen die Natur, Wassersport und kulturelle Veranstaltungen, die Caputh zu einem beliebten Ausflugsziel machen.
Zu den Besuchern Capuths zählt neben Albert Einstein auch der Schriftsteller Theodor Fontane, der das Dorf in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg erwähnte. Darüber hinaus zog Caputh im Laufe der Jahre zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Persönlichkeiten aus Politik und Kultur an, die die einzigartige Atmosphäre und das kreative Umfeld zu schätzen wussten.
Während der Sommermonate von 1929 bis 1932empfing Albert Einstein zahlreiche Gäste aus aller Welt. Zu seinen Besuchern gehörten neben Freunden und Familie auch berühmte Wissenschaftler wie Max Planck und Leo Szilard, sowie Künstler und Intellektuelle, die mit ihm angeregte Gespräche führten. Die entspannte Atmosphäre am Schwielowsee bot ideale Bedingungen für Austausch und Inspiration.
Er war zudem begeisterter Segler und besaß in Caputh ein eigenes Boot, mit dem er regelmäßig auf dem Schwielowsee unterwegs war. Das Boot, eine kleine Segelyacht namens „Tümmler“, nutzte er zur Entspannung und für Ausflüge, wobei er oft Freunde und Gäste mitnahm. Bis heute ist das Boot ein Symbol für Einsteins besondere Verbindung zum See und zur Natur.
Schloss Caputh
Das Schloss Caputh wurde im 17. Jahrhundert erbaut und zählt zu den ältesten erhaltenen Schlössern in der Region Brandenburg. Ursprünglich als Sommerresidenz für Kurfürstin Dorothea von Brandenburg errichtet, besticht das Schloss heute durch seine kunstvoll gestalteten Innenräume, darunter der berühmte Fliesensaal mit über 7.000 holländischen Fayencefliesen. Im weitläufigen Schlosspark laden verschlungene Wege und alte Baumriesen zu entspannten Spaziergängen ein. Regelmäßig finden Führungen und kulturelle Veranstaltungen statt, die Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und die Architektur des Schlosses bieten.
Der Schlosspark ist eine historische Gartenanlage am Ufer des Templiner Sees und gehört zum Ensemble des Schlosses Caputh. Die ursprünglich angelegte Gartenanlage wurde später von Peter Joseph Lenné im 19. Jahrhundert zu einem Landschaftsgarten umgestaltet. Die großzügigen Grünflächen, verschlungenen Wege und alten Bäume laden Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Besonders reizvoll ist der Blick auf den See, der das harmonische Zusammenspiel von Architektur und Natur unterstreicht.
Kirche Caputh
Die Caputher Kirche finden Sie der gegenüberliegenden Straßenseite und ist nicht nur ein bedeutendes historisches Bauwerk, sondern auch ein Ort der Begegnung für die Gemeinde. Ihr Ursprung reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, und sie beeindruckt mit einer eindrucksvollen Architektur sowie liebevoll restaurierten Glasfenstern. Besonders beliebt sind die regelmäßig stattfindenden Konzerte und kulturellen Veranstaltungen, die das Gotteshaus mit Leben füllen.
Der Name "Caputh" und das Hufeisen