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Berliner Abgeordnetenhaus gönnt sich eine Lohnerhöhung

Berlin möblierte Wohnungen
Veröffentlicht von Dieter Steinmetz in Der Senat von Berlin · 30 September 2019
Tags: LohnMachtPolitikLohnerhöhung
Das Berliner Abgeordnetenhaus gönnt sich eine Lohnerhöhung von fast 60%
Berlin, September 2019

Jeder Arbeitnehmer der Bundesrepublik weiß wie schwierig es ist eine Lohnerhöhung beim Arbeitgeber durchzusetzen. Mit guten Argumenten und zähen Verhandlungen sind es 1 %, vielleicht schafft man auch 2% mit sehr guten Argumenten. Manchmal ist der Arbeitgeber sogar gnädig, wenn der resignierende Angestellte schon aufgegeben hat, er genehmigt einen Inflationsausgleich. Überstunden bezahlen, ein Fremdwort und kein gutes Thema bei Verhandlungen. Überstunden sind nicht notwendig. Im anderen Fall ist der Arbeitnehmer schlecht organisiert. Ich denke mal, jeder kennt das, diese Motivationsschübe im Arbeitsleben.
Die Ursächlichkeit liegt an den deutschen Vertragsgrundlagen für den Arbeitnehmer, der nach Zeit entlohnt wird. Schroff gesagt: „Nicht das Arbeitsergebnis zählt, sondern die Zeit, die jeder dem Arbeitgeber anbietet.“

Das hat auch der Berliner Senat erkannt und beraumt ab dem Jahr 2020 mehr Sitzungsstunden an. Die logische Konsequenz, mehr Zeit, mehr Geld! Das müsste doch jeder Bürger verstehen, auch die unzufriedene Bevölkerung. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man sich bis dato nur in Teilzeit mit der Politik im Allgemeinen und der Lenkung Berlins im Speziellen beschäftigt hat. Das wiederum würde erklären, warum es derzeit so viele Lücken mit der Zufriedenheit in der Bevölkerung gibt.
Andererseits ist ein solcher Gedanke fatal, weil doch in der Vergangenheit, speziell in der Nachkriegszeit und zeitlich folgend, sehr gute Lenker im Senat tätig waren. Und dies offenbar als Teilzeitbeschäftigte.

Unter Herrn Müllers Regime darf jeder Abgeordnete ebenfalls weiterhin einen Nebenjob ausführen. Naheliegend stellt sich mir die Frage mit welcher Priorität dieser Spagat im Detail betrieben wird.

Genau das ist was stört. Es ist vollkommen egal mit welchem Aufwand ein Job erledigt wird, er muss gut erledigt werden, das Ergebnis ist entscheidend. Und da…, na ja…, daran haben mittlerweile viele Berliner mehr oder weniger große Zweifel.
Nun kann man desgleichen denken, dass die etwas über 6.000,-- Euro im Monat nicht zu viel sind, eben für diese verantwortungsvolle Aufgabe, die der Wähler gestellt hat. Es ist aber nicht Schluss mit der Fahnenstange. Denn die monatliche Kostenpauschale von fast 3.000,-- bleibt erhalten und bei Beschäftigung eines Mitarbeiters gibt es nochmals über 4.000,-- Euro im Monat. Nicht unerhebliche Pensionsansprüche nach getaner Arbeit, die gibt es selbstverständlich auch.

Soviel zur derzeitigen Motivation um Berlin in die Zukunft zu führen. Apropos, wo stehen eigentlich die versprochenen Neubauten, die Wohnungen damit der Mietpreisentwicklung entgegengewirkt wird?


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